Betriebsart

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zone de combustion

zone de convection
Erhaltung der Wärme
Das Kaminrohr (1) enthält aufgewärmte Gase, die wesentlich leichter sind als die Außenluft und folglich nach oben steigen. Der Kamin hat von daher "Zug". Auf diese Weise saugt das Kaminrohr die von der Feuerstelle erzeugten Gase buchstäblich ein. Allerdings dürfen Gase und Wärme nicht zu schnell über das Kaminrohr entweichen. Dies verhindern zwei Vorrichtungen :
  • Die für die Verbrennung erforderliche Luft (2) kann nur über einen Schieber in den Kamin gelangen. Dies ist eine verstellbare Öffnung (3), mit der sich die für die gewünschte Intensität erforderliche Luftzufuhr regeln lässt.
  • Am Auslass können die erwärmten Gase nicht direkt über das Kaminrohr entweichen : Sie müssen dort erst einen Umleitungsmechanismus (4) passieren, der eine zweite Engstelle darstellt.
Aufgrund dieser Drosselung steigt die Wärme im Kamin. Dies ist wichtig, damit die Verbrennung vollständig erfolgt, d.h. mit dem größtmöglichen Wirkungsgrad und den geringsten Schadstoffemissionen.
Weniger ist mehr !
Die zur Verbrennung erforderliche Luft wird auf ein Minimum begrenzt und verteilt sich wie folgt :
    • Ein kleiner Teil aktiviert die Grundflamme (5),
    • Ein weiterer Teil gelangt über kleine Löcher zwischen den Vermikuliten in den Verbrennungsraum
(6)
    und entzündet im oberen Kaminbereich die unverbrannten Gase. Dies ist die so genannte Nachverbrennung.
  • Ein letzter Teil schließlich zirkuliert an der Scheibe (7) entlang, damit der Rauch dort nicht kondensieren kann. Auch dieser Luftanteil trägt zur Nachverbrennung bei.


Luftkreisläufe
Die zur Verbrennung erforderliche Luft kann direkt von außen über den Einbau eines Rohrs zugeführt werden (2). Vorteile :
  • Die Außenluft kühlt das Haus nicht aus, bevor sie in den Kamin gelangt.
  • Keine Gefahr einer Raucheinleitung bzw. einer Kohlenmonoxidvergiftung, da der Kamin die zur Verbrennung erforderliche Luft selbst von außen einleitet, ohne Innenluft zu entnehmen.
  • Der Betrieb des Kamins wird nicht durch andere Luft verbrauchende Geräte wie Abzugshauben, Klimaanlagen usw. beeinträchtigt. Die Raumluft erwärmt sich, indem sie in einer Doppelwand um die Feuerstätte läuft.
Dieser Kreislauf ist völlig unabhängig vom Verbrennungskreislauf. Die Raumluft wird entweder in unmittelbarer Nähe des Kamins oder in gebührendem Abstand entnommen, sofern der Kamin mit einem Ventilator ausgestattet ist. Entweichen kann sie über den vorderen Kaminteil. Handelt es sich um einen Einbaukamin (Stûv 16-in), lassen sich an diesem Abzugsrohre anschließen, um beispielsweise Warmluft in einen angrenzenden Raum zu leiten.