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Wie man wieder nachhaltig Energie aus Biomasse bekommt

Von der Jungsteinzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts haben Niederwälder, Kopfbäume, Gebücke und Hecken den Menschen als nachhaltige Quelle für Energie, Materialien und Nahrung gedient.

Wie soll das Fällen von Bäumen nachhaltig sein?

Das Befürworten von Biomasse als erneuerbare Energiequelle, welche fossile Brennstoffe ersetzen soll, ist ein umstrittenes und kontroverses Thema unter Umweltschützern geworden. Die Kommentare unter dem letzten Artikel, welcher die Nutzung thermoelektrischer Öfen als Inhalt hatte, illustrieren dies gut:

  • “Wie der neue Film ‘Planet of the Humans’ gezeigt hat, ist Biomasse - auch genannt: tote Bäume - überhaupt keine erneuerbare Energiequelle, auch wenn die EU diese als solche deklariert.”
  • “Wie soll das Fällen von Bäumen nachhaltig sein?”
  • “Der Artikel versäumt es anzumerken, dass ein Holzofen mehr CO2 produziert als ein Kohlekraftwerk für jede Tonne Holz/Kohle, die verbrennt wird.”
  • “Das ist purer Wahnsinn. Bäume zu verbrennen um unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren ist ein Oxymoron.”
  • “Nur der CO2-Fußabdruck für sich ist schon entsetzlich.”
  • “Das größte Problem daran, etwas zu verbrennen, ist: Einmal verbrannt, ist es für immer weg.”
  • “Die einzige naive Frage die ich zu diesem lächerlichen Artikel hinzufügen kann ist: Wo soll all das Holz herkommen?”

Anders als die Kommentare vermuten lassen, versucht der Artikel nicht zu befürworten, Biomasse als Energiequelle weiter auszubauen. Stattdessen legt er dar, dass bereits brennende Biomassefeuer - benutzt von rund 40% der heutigen Weltbevölkerung - Elektrizität als Nebenprodukt produzieren könnten, sofern sie mit thermoelektrischen Modulen ausgerüstet würden.

Gleichwohl sind mehrere Kommentatoren bei ihrer Kritik geblieben, nachdem sie den Artikel nochmal genauer gelesen hatten. Einer von ihnen schrieb: “Wir sollten versuchen das Verbrennen von Biomasse weltweit zu beseitigen, anstatt es attraktiver zu machen.”